Ursachen
Wer bekommt ein myelodysplastisches Syndrom?
Myelodysplastische Syndrome können primär entweder ohne ersichtlichen Grund de novo entstehen oder sekundär bedingt sein durch Strahlen- oder Chemotherapie (sekundäre MDS).
Es gibt ebenfalls Hinweise darauf, dass manche giftigen Substanzen MDS hervorrufen können (z. B. Benzol). Bei 40 bis 50 Prozent aller MDS-Patienten werden auch Erbgutveränderungen festgestellt, die sich allerdings nur in den Zellkernen der entarteten Knochenmarkzellen befinden. Dieser genetische Defekt kann also nicht weitervererbt werden.
Patienten suchen meist ihren Arzt auf, wenn sie sich schlapp, kurzatmig und müde fühlen, also die Symptome einer Anämie aufweisen.
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